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Freitag, 20.04.2012 Mit dem Beschluss folgt der Stadtteilbeirat einem Vorschlag des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, der außerdem unter anderem folgendes vorsieht:
Der Beirat hat nun die detaillierte Grüngürtelplanung beim Umweltsenator in Auftrag gegeben. Vermutlich wird die genaue Position der Wege, der genaue Verlauf der Hecke und der detaillierte Wiederaufforstungsplan bei einem danach anzusetzenden Ortstermin festgelegt. Wir als Initiative "kleiner Stadtwerderwald" freuen uns sehr über diesen Beschluss! Bei der Detailplanung der Wege, der Hecke und der Wiederaufforstungen werden wir dem Umweltsenator und dem Beirat mit Rat und Tat zur Seite stehen. Insbesondere ist es uns wichtig, dass dort, wo in der Vergangenheit große Bäume gefällt wurden, jetzt auch neue Bäume von geeigneter Größe gepflanzt werden. Zum Schutze des Unterholzes plädieren wir für das Stehenlassen des Bauzaunes, bis eine zu pflanzende Hecke eine entsprechende Undurchdringlichkeit entwickelt hat. Alternativ muss sichergestellt sein, dass, falls es zu mutwilligen Beschädigungen der Hecke kommen sollte, diese umgehend ausgebessert werden. Auch wenn die detaillierte Grünplanung noch aussteht und die Arbeit unserer Initiative somit noch nicht beendet ist, möchten wir an dieser Stelle allen unseren Mitstreitern herzlich danken, die in Form von Wortbeiträgen in Beiratssitzung, Leserbriefen, Unterschriften, oder einfach beim Schnack über den Gartenzaun sich für unsere Ziele eingesetzt haben. Ohne das Engagement von Euch allen wäre der Stadtwerderwald nicht zu retten gewesen! Durch Eure Unterstützung wurde deutlich, wie wichtig den Bürgern der Erhalt dises Wäldchens ist. Dafür ein ganz herzliches "Danke"! Unsere Homepage werden wir in den kommenden Tagen aktualisieren. Hier erfahrt ihr dann auch alles weitere zum Thema Grünplanung und Wiederaufforstung. Presseberichte zum Thema: Weiteres Material
Mittwoch, 11.04.2012 Entscheidung des Beirats über den Stadtwerderwald Am Donnerstag, 19.04.12, 19 Uhr findet die entscheidende Beiratssitzung statt, Ort: Mensa der Oberschule am Leibnizplatz, Schulstraße 24, 28199 Bremen. Auf dieser Beiratssitzung soll über das Schicksal des 'Kleinen Stadtwerderwaldes' entschieden werden!! Staatsrat Golasowski (SUBV) wird persönlich anwesend sein und die aktuelle Grünplanung des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr vorstellen. In Vorgesprächen hat sich der SUBV erfreulicherweise zum Verzicht auf die Sichtschneise bereit erklärt, allerdings vorbehaltlich der Zustimmung des Beirats. Doch im Beirat gibt es leider immer noch Befürworter einer Sichtschneise! Am 19.04.12 könnte sich in Abhängigkeit von dem 'Druck', den wir machen, das Schicksal des Wäldchens in die eine oder in die andere Richtung entwickeln. Wir müssen also zeigen, dass wir noch immer VIELE sind, die dieses Wäldchen lieben und dass wir es so wie es ist erhalten wollen, damit sich der Beirat dieser BürgerInnen-Forderung anschließt. Weitere Informationen finden Sie im Rundbrief der BI vom 09.04.2012 weitere aktuelle Unterlagen: Gemeinsame Erklärung von BI + neuen BewohnerInnen vom 30.11.2011
Dienstag, 28.02.2012 Heute hat ein Abstimmungsgespräch zwischen Staatsrat Golasowski (SUBV), weiteren SUBV-MitarbeiterInnen, Bürgerinitiative, neuen BewohnerInnen, einem Beiratsvertreter und dem Ortsamtsleiter stattgefunden. Die Forderungen der Gemeinsamen Erklärung von BI + neuen BewohnerInnen vom 30.11.2011 werden überwiegend auch vom SUBV unterstützt. Erfreulich ist, dass auf die Sichtachse seitens des SUBV verzichtet werden könne, wenn auch der Beirat dem zustimmt. Der Beirat betont, dass es durchaus noch BefürworterInnen der Sichtschneise gäbe, er sieht noch Besprechungsbedarf. Auf der nächsten Beiratssitzung am 19.04.12 soll das Thema mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. Protokoll Abstimmungsgespräch SUBV 28.02.12
Mittwoch, 30.11.2011 Keiner will eine Sichtachse und alle kämpfen gemeinsam für den Erhalt der Bäume im Stadtwerderwald. Am 30.11.2011 wurde die Gemeinsame Erklärung von Bürgerinitiative und neuen Stadtwerder-BewohnerInnen offiziell an den Staatsrat des Bau- und Umweltressorts, Wolfgang Golasowski, übergeben. Die Bürgerinitiative und die neuen Stadtwerder-BewohnerInnen haben sich auf konstruktive Vorschläge für eine baumschonende Grünplanung im Stadtwerderwald geeinigt. Danach soll das Neubaugebiet kurzfristig mit 4 Wegen an die Kleine Weser angeschlossen werden. Wichtigste Forderung für die vorzeitige Aufhebung des Moratoriums bleibt jedoch, dass die Stadt schon jetzt die Zusage gibt, dauerhaft auf die Sichtachse vor der 'Umgedrehten Kommode' zu verzichten. Die Gemeinsame Erklärung finden Sie hier Presseberichte zum Thema:
Montag, 21.11.2011 Auf dem BI-Treffen am 21.11.11 haben sich die neuen Stadtwerder-BewohnerInnen den Forderungen der Bürgerinitiative angeschlossen. In einer Gemeinsamen Erklärung fordern sie das Bau- und Umweltressort auf, eine zeitnahe baumschonende Grünplanung im Stadtwerderwald vorzunehmen und schon jetzt die Zusage zu erteilen, dass auf die Sichtachse vor der 'Umgedrehten Kommode' dauerhaft verzichtet wird. Die Gemeinsame Erklärung soll voraussichtlich in der kommenden Woche dem Bau- und Umweltressort und der Presse übergeben werden.
Montag, 27.10.2011 Der Stadtwerder-Kalender 2012 zeigt auf 54 Seiten für jede Woche des Jahres eine andere Attraktivität des Stadtwerders und enthält viele interessante und überraschende Informationen rund um die Insel mitten in Bremen. Den Stadtwerder-Kalender können Sie für 10 Euro an folgenden Stellen erwerben: 1) im Ökotop, Bioladen im Beginenhof
Sonntag, 26.10.2011 Heute fand im Stadtwerderwald ein großes Herbstfest statt. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen über 200 Menschen daran teil. Höhepunkt des Festes war die offizielle Einweihung der 'Roten Eiche' als 'Mahnmal gegen Baumfrevel' durch den Staatsrat Wolfgang Golasowski. Der Weg an der 'Roten Eiche' bekam auch gleich noch einen Namen: Die 'Roter Baum Chaussee' dürfte die kürzeste Allee der Welt sein. Erstmals nahmen auch neue BewohnerInnen des Stadtwerders an dem Fest teil. Sie wollen in Zukunft gemeinsam mit der Bürgerinitiative für den Erhalt des Waldes kämpfen. Musikalisch wurde das Fest von den 'Krähenfüßen' eingerahmt und neben viel Information war natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zum Anlass des Herbstfestes stellte die Bürgerinitiative ihren Stadtwerder-Kalender 2012 vor, der für 10 Euro zu erwerben ist (weitere Informationen siehe Meldung vom Montag, 27.10.2011). Fotos vom Herbstfest finden Sie unter Aktionen/Fotos Presseberichte zum Thema:
Freitag, 26.08.2011 Unbekannte haben illegal den Schutzzaun zwischen Baugebiet und Stadtwerderwald aufgeflext und das Unterholz beseitigt. Wilde Trampelpfade zerstören immer größere Teile des Lebensraumes von Fledermäusen und schützenswerten Brutvögeln. Die Bürgerinitiative "Stadtwerderwald" fordert mit Bürgerantrag vom 25.08.11 den Beirat Neustadt auf, die Reparatur des Schutzzaunes und die frühzeitige Erstellung eines Wegekonzeptes zu veranlassen, um den neuen Bewohnerinnen einen 'geregelten Zugang' zur Neustadt zu ermöglichen.
Dienstag, 07.06.2011 Die Empörung über den üblen Baumfrevel im Kleinen Stadtwerderwald hat in den letzten zwei Wochen immer höhere Wellen geschlagen. In einer Nacht- und Nebelaktion hatten Unbekannte Mitte Mai aus einer alten Eiche mit einer Kettensäge einen großen Keil heraus gesägt und die restliche Rinde so tief eingekerbt, „Ein derart ungesetzliches Handeln kann nicht stillschweigend in Kauf genommen werden“, sagt Michael Riechers, Mitglied der Bürgerinitiative Kleiner Stadtwerderwald. Um weitere derartige Taten im Keim zu ersticken und um den Frevel als solchen ruchbar zu machen, will die Bürgerinitiative den geschändeten Baum zum Mahnmal machen. Diesem Vorhaben hat das Bau- und Umweltressort heute erfreulicherweise zugestimmt. „Wir sind erleichtert, dass die Stadt diesem ungesetzlichen Treiben nicht noch durch Fällung des Baumes Vorschub leistet“, sagt Michael Riechers. Aus dem zurückgeschnittenen Baum will die Bürgerinitiative ein Kunstwerk gegen Baumfrevel schlechthin gestalten, indem sie den Stamm farbig lackieren und von einer Kletterpflanze beranken lassen will (siehe Skizze). Die Bedeutung dieses in Deutschland wohl einmaligen Mahnmals gegen Baumfrevel soll auf einer Texttafel ansprechend erläutert werden. Presseberichte zum Thema:
Sonntag, 15.05.2011
Die Bürgerinitiative Kleiner Stadtwerderwald ist auf das Äußerste empört: Am Samstag, dem 14. Mai 2011 gegen 13 Uhr stellten Mitglieder der BI fest, dass eine große Eiche auf dem öffentlichen Grund in unmittelbarer Nähe zu einem der Neubauten auf dem Stadtwerder von Unbekannten mit einer Kettensäge massivst beschädigt wurde. Bei dem stattlichen Baum, der in der Nähe des neuen Abwasserkanals steht, wurde ein großer Keil aus dem Stamm herausgesägt und fast im gesamten Baumumfang die Rinde durchtrennt, so dass die Nahrungszufuhr unterbrochen ist und der Baum jetzt stirbt. Die BI hat sofort Strafanzeige bei der Polizei gestellt, die den Schaden vor Ort dokumentiert hat. Die BI fragt: Wer hat ein Interesse daran, gerade diesen Baum zu beseitigen? Nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung durfte der Neubau auf dem Stadtwerder so nahe an die Grundstücksgrenze und die Bäume des Waldes herangebaut werden, so dass nun kaum noch Licht in die zukünftigen Wohnungen kommt. Daher ist das Interesse der Investoren/Nutzer, wie bereits offen bekundet, groß, die „störenden Bäume“ zu fällen. Die BI setzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Auftraggebers/Täters führen, eine Belohnung von 500,- Euro aus. Presseberichte zum Thema:
Mittwoch, 16.02.2011 In einer Ortsbegehung haben Umweltressort, Umweltbetrieb Bremen und VertreterInnen der Bürgerinitiative "Kleiner Stadtwerderwald" den Baumstamm, der bei der gestoppten unangekündigten Fällaktion am 20.01. übrig gebliebenen war, gemeinsam auf seine Verkehrssicherheit hin begutachtet. Die Indizien sprachen hier tatsächlich für eine erhebliche Erkrankung dieses Baumes. Am 15.02. konnten einige Mitglieder der BI dann direkt die Fällung des Restbaumes begleiten. Das Ausmaß der Schädigung ist auf dem Foto zu erkennen. ABER: Die jüngsten sehr massiven Baumfällungen an anderen Stellen (Café Sand, Kinderwildnis, Beach Club, Badestrand am Werdersee ) sind schockierend. Beim Café Sand steht kein Baum mehr am Anleger!! Wir müssen unsere Aktionen dringend auf den gesamten Stadtwerder ausdehnen!
Donnerstag, 20.01.2011 Weitere Baumfällung trotz Moratorium! Wie wollen wir damit umgehen? Trotz der Zusage des Umweltsenators vom letzten Herbst, dass keine weiteren Bäume zur Fällung aus Verkehrssicherungsgründen anstehen, hat der Umweltbetrieb Bremen (vormals Stadtgrün) am 20.01.2011 wieder einen Baum im Stadtwerderwald gefällt. Nach Intervention der BI wurde seitens der Umweltbehörde zwar kurzfristig ein Fällstopp ausgesprochen, die Arbeiter vom Umweltbetrieb Bremen haben sich jedoch mit spürbarer Freude beeilt, vorher noch Fakten zu schaffen: Es steht nur noch der Stamm!
Montag, 20.09.2010 Initiative feiert zusammen mit vielen NeustädterInnen das "Sommerfest im Stadtwerderwald" Am 05.09. hat die Bürgerinitiative alle Neustädter BürgerInnen zu einem Sommerfest in den Kleinen Stadtwerderwald eingeladen, um die Schönheit des Wäldchens zu feiern und über den aktuellen Stand bezüglich der Baumfällungen zu informieren. Viele Menschen haben sich mit Phantasie und Kreativität an den bunten Aktionen beteiligt (Tausend Dank an ALLE!!). Ein Sambaumzug durch die Neustadt machte den Anfang, im Wäldchen angekommen, übernahmen dann die Irischen TanzmusikerInnen, die 'New Orleans Street Band' und die '4 Jungs mit den 3 Gitarren' die musikalischen Einlagen. Kinder entließen ihre Eltern bei strahlendem Sonnenschein zu Fairtrade-Kaffee + Kuchen und entdeckten in einem Natur-Pacours den Wald. Humoristische Höhepunkte und traurige Tiefpunkte des Sommerfestes: 'Einweihung der MargarineBrücke über die Kleine Weser' Höhepunkt des Sommerfestes war ein Sketch der BI, in dem sie als Beiratsmitglieder den Brückenbau über die Kleine Weser beschlossen, die dann - zusammengebaut aus vielen Margarinebechern - sogleich als MargarineBrücke getauft und über den See gespannt wurde. Zukünftigen BewohnerInnen der Premiumneubauten sei damit trockenen Fußes der schnelle Einkauf von Margarine und anderen Brotauftrichen in der Neustadt gesichert. So ähnlich sieht es jedenfalls eine Machbarkeitsstudie vor, die vor einigen Wochen im Beirat Neustadt vorgestellt wurde ... BesucherInnen waren aufgefordert, sich selber eine Meinung dazu zu bilden und diese auch gleich schriftlich kundzutun. Die BI wird die Antworten in Kürze hier veröffentlichen. 'Baumfällungen direkt vor dem Sommerfest' Doch leider wurde es dann sehr ernst ... 'Aufforstungen - einzig wirklich GRÜNE (BürgerInnen-)Antwort auf Abholzungen?' Für die Aufforstung einer Schneise, die im Wäldchen schon im Februar 2010 für einen Kanal geschlagen worden war, interessierte sich im grünen Umweltressort niemand. Die Schneise solle von alleine wieder zuwachsen, hieß es in einem Schreiben. Auf dem Sommerfest zeigte sich jetzt, wie schnell die Aufforstung in Eigeninitiative gehen kann. Mit begeisterter Hilfe von großen und kleinen BesucherInnen kamen die mitgebrachten Ahorn-, Buchen- und Haselnussbäumchen in die Erde. Patenschaften für die Bäumchen wurden gleich vor Ort vergeben ... Presseberichte zum Fest:
Dienstag, 10.08.2010 In der Ausgabe des Bremer Anzeiger vom Sonntag, dem 08.08.2010 (s. u.), behauptet der Pressesprecher des Bauressorts, Michael Ortmanns, dass Mitglieder unserer Initiative bei einer Ortsbegehung bestätigt hätten, dass die vier jetzt zur Fällung anstehenden Bäume nicht mehr standsicher seien. Dies ist völlig falsch. Wir stellen fest: Solch eine Aussage haben wir nie getroffen. Sie würde auch weit an der Wirklichkeit vorbeigehen, denn auch der Auftragsgutachter zieht die Standsicherheit überhaupt nicht in Zweifel. Seine Sorge gilt ausbrechenden Ästen. Diese Gefahr kann aber unserer Überzeugung nach zumindest bei einem Teil der Bäume durch baumpflegerische Maßnahmen gebannt werden. Eine Alternative, über die nachzudenken sich das Bauressort weiterhin weigert. Wir erwarten weiterhin, dass bis zur Erstellung eines Gesamtkonzepts keine Bäume gefällt werden. Presseberichte zum Thema:
Mittwoch, 04.08.2010 Die Bürgerinitiative warnt vor einer schleichenden Auslichtung des Baumbestandes im Kleinen Stadtwerderwald und vor dem Bruch des 3-jährigen Baumfäll-Moratoriums. Schon im Februar dieses Jahres wurden 2 große alte Bäume gefällt und eine 10 m breite Schneise in das Unterholz geschlagen, um einen Kanal für den Abfluss von Straßenspülwasser vom Neubaugebiet zum Werdersee zu bauen. Jetzt geht es weiter mit den Baumfällungen. Aktuell sollen 4 der größten Bäume gefällt werden. Angeblich weil die Verkehrssicherheit gefährdet sei. Nach Meinung der BI ist es durchaus möglich, mit baumpflegerischen Maßnahmen ein Großteil dieser Bäume zu erhalten. Die Fragestellung der Baumerhaltung ist aber in dem Auftragsgutachten des Investors gar nicht beleuchtet worden. Zufällig stehen diese Bäume etwas dichter an den geplanten Neubauwohnungen. Soll hier doch noch der Seeblick für die Luxuswohnungen geschaffen werden?
Und das ist noch nicht alles: Die meisten der Bäume im Kleinen Stadtwerderwald sind noch gar nicht begutachtet worden. Vermutlich werden anschließend noch viel mehr Bäume auf der Fäll-Liste des Senators stehen. Die Bürgerinitiative forderte mehrfach vom grünen Umweltsenator Loske ein Gesamtkonzept, aus dem hervorgeht, welche weiteren Bäume ebenfalls eine angeblich ungenügende Verkehrssicherheit aufweisen. Erst im Rahmen dieses Gesamtkonzepts wäre dann zu entscheiden, welche Bäume durch baumpflegerische Maßnahmen erhalten werden können. Dieses Gesamtkonzept steht bis heute aus. Wir wehren uns gegen die stückchenweisen Abholzungen im Kleinen Stadtwerderwald! Wir fordern alle Neustädter BürgerInnen auf, sich am 5. September von 14 - 18 Uhr auf unserem großen Sommerfest über den aktuellen Stand zu informieren. Kommen Sie zahlreich!!
Samstag, 17.04.2010 Vom 18.04. bis 18.06.2010 bietet der SPD-Unterbezirk Bremen-Stadt im Rahmen eines Mentoringprogramms mehrere Vorträge zur Arbeit von Stadtteilbeiräten und zur Möglichkeit von Bürgerbeteiligung an, die von allen Interessierten besucht werden können. Nähere Informationen zu den Vorträgen und zum Mentoringprogramm finden Sie hier:
Freitag, 26.02.2010
Hierbei handelt es sich um einen Feldahorn mit einem Stammumfang von 148 cm und eine Eiche mit einem Umfang von 119 cm. Die Initiative „kleiner Stadtwerderwald“ hat intensiv für den Erhalt dieser Bäume gekämpft, unter anderem mit Presseinformationen, Briefen an den Umweltsenator und der Stellung eines Bürgerantrags im Neustädter Stadtteilbeirat. Dieser Antrag wurde am 11.02.2010 mit der Begründung abgelehnt, dass die Planungen bereits zu weit fortgeschritten wären und eine Einleitung rechtens wäre. Auf einen nochmaligen schriftlichen Appell an den Bau- und Umweltsenator Loske, die Einleitung des Straßenspülwassers und das Fällen der Bäume zu verhindern (siehe unsere Meldung vom 17.2.), erhielt die Initiative nun eine ausführliche Stellungnahme, die Sie hier herunterladen können.
Mittwoch, 17.02.2010 Nachdem der Bürgerantrag der Initiative "Kleiner Stadtwerderwald" vom Neustädter Beirat auf der Beiratssitzung am 11. Februar abgelehnt wurde, wehrt sich die Initiative wie schon angekündigt auf politischer Ebene weiter gegen die geplante Einleitung von verschmutztem Straßenspülwasser in die als Badesee genutzte Kleine Weser. Im Schreiben vom 17.02.2010 appelliert sie an Senator Loske, seine eigenen in der Broschüre "Regen Wasser" formulierten Ansprüchen auch auf dem Stadtwerder umzusetzen. Das offene Schreiben der Bürgerinitiative an Senator Loske finden Sie hier als Download.
Montag, 15.02.2010 Mitte Januar 2010 ist der Initiative "Kleiner Stadtwerderwald" bekannt geworden, dass an der Stelle, wo ursprünglich die Sichtschneise zur Kleinen Weser geplant war, ein Teil des im Neubaugebiet anfallenden Regenwassers ungefiltert in den Werdersee eingeleitet werden soll. Für den Bau der hierfür benötigten Kanalisation sollen nicht nur zwei schützenswerte Bäume, eine Eiche mit einem Umfang von 119 cm und ein Feldahorn mit einem Umfang von 155 cm, gefällt werden. Hinzu kommt, dass das Regenwasser, das sich auf den Straßen im Neubaugebiet sammelt, mit Reifenabrieb, Öl- und Benzinrückständen sowie mit Schadstoffausspülungen aus Dächern, Regenrinnen und Fensterrahmen der Neubauten verunreinigt sein wird. Direkt gegenüber der geplanten Einleitungsstelle in die Kleine Weser befindet sich auf Höhe der Dorotheenstraße eine beliebte und im Sommer stark frequentierte Badesstelle für viele Neustädter BürgerInnen. Zudem ist zu befürchten, dass Benzin- und Ölrückstände auf der Wasseroberfläche aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit der Kleinen Weser (an dieser Stelle laut Baubehörde lediglich 1 km in 20 Stunden) bei starkem Westwind flussaufwärts sogar bis zur offiziellen Badestelle am Werdersee getrieben werden können. Die Initiative "Kleiner Stadtwerderwald" fordert daher:
Der Beirat Neustadt teilte jedoch auf seiner letzten Sitzung am 11.02.2010 mit, dass er aufgrund der fortgeschrittenen Bauplanung keine Möglichkeit mehr sehe, die ungefilterte Einleitung des Niederschlagswassers noch zu verhindern und lehnte den Antrag ab. Anprechpartner für weitere Prosteste sei deshalb der Bausenator. An diesen wird sich sich die Initiative in diesen Tagen mit einem weiteren Brief wenden. Den bisherigen Briefwechsel und alle weiteren schriftlichen Unterlagen in dieser Sache finden Sie hier als Downlaod: Briefwechsel mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa (SUBVE): Presseinformationen: Presseberichte: Bürgerantrag der Initiative "Kleiner Stadtwerderwald":
Freitag, 20.11.2009 Auf der gestrigen Beiratssitzung hat der Beirat Neustadt die Sichtschneise, wie sie in den letzten Plänen des Bausenators vorgesehen war, mit großer Mehrheit abgelehnt. Eine weitere Entscheidung über den Stadtwerderwald soll für drei Jahre ausgesetzt werden. Diese Zeit soll genutzt werden, um mit allen Beteiligten gemeinsam eine Planung zu entwickeln. Die Bürgerinitiative 'Kleiner Stadwerderwald' freut sich über diesen schönen Erfolg und bedankt sich ganz herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr großes Engagement, für die finanziellen Spenden, die unsere vielen Aktionen erst möglich gemacht haben, und für die vielen motivierenden guten Wünsche!! Download: Beschluss des Beirats im Wortlaut Presseberichte zur Beiratsentscheidung: Mittwoch, 18.11.2009 Die Lichterkette im Stadtwerderwald wird aufgrund des Sturms und der weiter bestehenden Unwetterwarnungen abgesagt. Es tut uns leid, aber es ist einfach zu gefährlich!
Dienstag, 17.11.2009
Fast 8000 BürgerInnen haben in den letzten drei Monaten mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie den vollständigen Erhalt des Waldstreifens an der kleinen Weser fordern. Zur Unterschriftenübergabe war die Presse zahlreich vertreten:
Donnerstag, 12.11.2009 In diesen Tagen befindet sich der Neustädter Beirat in der Phase der Meinungsbildung zum Thema 'Sichtachse' im Stadtwerderwald.
Donnerstag, 05.11.2009 In dem Rundbrief finden Sie alle wichtigen Termine und Neuigkeiten sowie einen kurzen Rückblick. Sie können den Rundbrief hier herunterladen.
Mittwoch 28.10.2009 Wichtig: Öffentliche Beiratssitzung, Donnerstag, 19.11.09 Am Donnerstag, 19.11.2009 wird die Entscheidung getroffen: Der Beirat wird auf der öffentlichen Beiratssitzung endgültig über die Abholzungen im Stadtwerderwald abstimmen. Wir werden zahlreich vertreten sein. Unterstützen Sie uns und kommen Sie mit.
Mittwoch 28.10.2009 Wir wollen die BürgerInnen vor der Beiratssitzung noch einmal auf einem Aktionsnachmittag informieren und mobilisieren. Ein buntes Programm wird es geben mit vielen Wald-Informationen und Wald-Aktionen für Groß + Klein. Und dazu Kuchen, Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch.
Mittwoch 28.10.2009 Der Naturschutzbund Bremen (NABU) hat sich in seiner Stellungnahme vom 21.10.09 eindeutig für den Erhalt des Stadtwerderwaldes in seiner jetzigen Struktur und gegen die Abholzungen für eine Sichtachse vor der umgedrehten Kommode ausgesprochen. Senator Loske hat mehrfach öffentlich verkündet, dass er nichts gegen den Willen des Beirats tun wird. Wir hoffen, dass dem Beirat durch die NABU-Stellungnahme der Rücken gestärkt wird, sich in der nächsten öffentlichen Beiratssitzung am 19.11.09 gegen die Abholzungen im Stadtwerderwald auszusprechen. Sie können die NABU-Stellungnahme hier herunterladen.
Freitag, 23.10.2009 Der Neustädter Beirat hat in seiner Sitzung am 22.10.09 entgegen der vorab von Senator Loske veröffentlichten Aussagen (s. WK-Interview vom 11.10.09) nicht über das Thema Stadtwerderwald beraten. Damit steht fest: Erst auf der nächsten öffentlichen Beiratssitzung am 19.11.09 wird der Beirat abschließend seine Stellungnahme zur Grünflächenplanung im Stadtwerderwald abgeben. Bis dahin können wir nun noch viel Überzeugungsarbeit leisten.
Dienstag, 20.10.2009 Offiziell soll über das Schicksal des Statdwerderwaldes erst auf der Beiratssitzung im November entschieden werden. Es ist aber auch möglich, dass dieses Thema kurzfristig auf die Tagesordung der Beiratssitzung, die schon übermorgen, am Donnerstag, den 22.10.09, stattfindet (siehe Termine), genommen wird. Sollte der Beirat dort für die Sichtschneise stimmen, könnte die Abholzung schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beginnen. Dagegen wollen wir uns wehren bis zuletzt. Wir haben einen Notfallplan aufgestellt und sind gut vorbereitet, um jederzeit vor Ort die bedrohten Bäume zu schützen und die Abholzung zu blockieren.
Mittwoch, 14.10.2009 Senator Loske hat mehrfach öffentlich betont, dass die Entscheidung über die Grünflächenplanung im Werdersee-Wald vom Beirat Neustadt getroffen wird. Die Initiative 'Kleiner Stadtwerderwald' hat heute in einem Brief an alle Beiratsmitglieder nochmals die vielen guten Gründe aufgeführt, den Wald unzerschnitten zu erhalten. Ökologisch, sozial und politisch kann der Beirat damit nur gewinnen! Außerdem die Initiative 'Kleiner Stadtwerderwald' am 06.10.09 die Investoren angeschrieben und noch einmal den Wert des Waldes hervorgehoben, der sich auch den neuen BewohnerInnen des Stadtwerders bieten würde. Für die öffentliche Diskussion haben wir Auszüge aus den Koalitionsverhandlungen vom Juni 2007 zusammengestellt, in der sich Grüne und SPD zu ökologischen Zielpunkten verpflichten, an denen sie jetzt gemessen werden. Brief an den Neustädter Beirat (14.10.09)
Mittwoch, 07.10.09 In dem Rundbrief informieren wir Sie ausführlich über die öffentliche Beiratssitzung vom 30.09.09, über den aktuellen Stand der geänderten Pläne und über unser weiteres Vorgehen.
Donnerstag, 01.10.2009 Auf der gestrigen Beiratssitzung am 30.09.09 in der Hochschule für Nautik stellte die Initiative 'Kleiner Stadtwerderwald' den über 200 BesucherInnen eine Zusammenfassung zu den bisherigen und aktuellen Planungen und zum naturschutzlichen Wert des Werdersee-Waldes vor, der in verschiedenen Gutachten bestätigt wurde. Sie können diesen Vortrag hier herunterladen (pdf, 3,9 MB) Die Presse hat ausführlich über die Beiratssitzung berichtet:
Dienstag, 29.09.2009 In der Presse haben es die meisten von Ihnen sicherlich schon gelesen: Das Engagement von vielen Menschen gegen die Abholzung von Bäumen im Werdersee-Wald hat inzwischen erste Teilerfolge erzielt. In einem persönlichen Gespräch mit Senator Loske wurde der Initiative ‚Kleiner Stadtwerderwald’ und dem Beirat Neustadt am 25.09.09 mitgeteilt, dass auf die Sichtachse neben der Hochschule für Nautik verzichtet werden wird! Und auch die Betontreppe vor der ‚umgedrehten Kommode’ soll nicht mehr gebaut werden! (siehe hierzu auch die Artikel von taz, Bremer Anzeiger und Weser-Kurier unter Presse) Die breite Sichtachse vor der ‚umgedrehten Kommode’ ist jedoch nach wie vor geplant. Nach dem jetzt vorliegenden Übersichtsplan wurde diese Sichtachse zudem nicht verkleinert, wie von der Umwelt- und Baubehörde behauptet, sondern deutlich ausgedehnt! Damit die teuren Neubauwohnungen einen Seeblick erhalten, sollen unter anderem 19 geschützte Bäume abgeholzt werden. Ergänzend zu unserem 1. offenen Brief vom 22.09.09 an Herrn Loske haben wir, da einige wichtige Fragen bisher noch unbeantwortet bleiben, heute einen 2. offenen Brief an Senator Loske verfasst, in dem wir Herrn Loske um Aufklärung bitten. Beide Briefe können Sie hier als pdf-Datei herunterladen: 2. offener Brief an Senator Loske zu offenen Fragen (29.09.09)
Mittwoch, 23.09.2009 Die Initiative 'Kleiner Stadtwerderwald' hatte am 23.09.09 den grünen Bau- und Umweltsenator Herrn Loske zu einem Interview auf dem Bremer Marktplatz eingeladen. Termine ... Termine ... Termine ermöglichten es dem Ersatz-Senator Loske, sich den drängenden Fragen zu den geplanten Abholzungen, zu Sichtbeziehungsachsen, zur Betontreppe (zum Sitzen und Verweilen) im Werdersee-Wald und zur Bürgerbeteiligung zu stellen. Die Presse hat hierzu umfassend berichtet. Herr Senator Loske hat Vertreter der Bürgerinitiative am 25.09.09 zu einem Treffen eingeladen. Siehe hierzu auch unter Aktionen/Fotos und Presse.
Dienstag, 22.09.2009 Auf dem gestrigen Aktiventreffen hat die Initiative 'Kleiner Stadtwerderwald' einen offenen Brief an den grünen Bau- und Umweltsenator Dr. Reinhard Loske verfasst, der heute mittag zeitgleich an die Presse geht. In diesem Brief weisen wir Herrn Loske auf sein Versprechen zur Bürgerbeteiligung bei der Grünflächenplanung im Werdersee-Wald und die Ungereimtheiten im Verfahren um die umstrittene Abholzung hin und fordern ihn zu einer klaren Stellungnahme auf. Sie können den Brief hier als pdf-Datei herunterladen.
Donnerstag, 20.08.2009 Der Text im Wortlaut zum downloaden
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dass der stattliche Baum in Kürze absterben muss (siehe dazu auch unseren Bericht vom 15.05.2011)






Um Regenwasser aus dem geplanten Neubaugebiet auf dem Stadtwerder in die kleine Weser abzuleiten, wurden nun letztlich Fakten geschaffen und am 24.02.2010 in der Nähe der "umgedrehten Kommode" trotz bestehenden Moratoriums zwei Bäume gefällt.
Im Rahmen ihrer Aktionswoche vor der entscheidenden Beiratssitzung am Donnerstag hat die Bürgerinitiative 'Kleiner Stadtwerderwald' heute vor dem Rathaus die gesammelten Unterschriften in Form einer 150 m langen Papierrolle dem Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen übergeben.

